Einblicke

Ein Ausflug für jeden Geschmack

Kunsthalle Karlsruhe, 2BKSP2

„Extrem süß“ war das Leben beneideter Königskinder nicht wirklich, wie wir, die 2 BKSP 2 bei unserem Ausflug in die Kunsthalle Karlsruhe hörten. Auch das Leben der Ritter war nicht immer ein „Zuckerschlecken“, das wurde uns in der museumspädagogischen Führung am 8. Dezember schnell deutlich.

Mit Kostümen, die den damaligen Kleidern sehr ähnlich sahen, Musik und anderen Requisiten, begaben wir und unser Lehrer Hr. Kneule auf eine spannende Reise – und das nicht nur zwischen den verschiedene Kunsträumen. Unsere Zeitreise ging durch verschiedenste Epochen. Angefangen mit den zwei Portraits  von Frans Pourbus, die die französischen Königskinder Ludwig und Elisabeth zeigten. Diese führten, so erzählte uns die Museumspädagogin, wohl eher ein „bitteres“ Leben. Dies verdeutlichte sie uns, in dem sie zwei von uns in beispielhafte Kostüme steckte und wir zu damals üblicher Musik schreiten durften.  Wie die Weiterführung einer Bildbetrachtung für Kinder aussehen kann, zeigte sie uns an selbstgestalteten Werken von Kindern, die sie selbst, als Prinz bzw. als Prinzessin zeigt.

Währenddessen versuchte sich ein Teil unserer Klasse an abstrakter Malerei.

„Extrem süß“ war der Titel der Ausstellung in der Jungen Kunsthalle, in der sich – ob gehäkelt, genäht oder gemalt – alles um das Thema Süßigkeiten dreht. Neben der „bittersüßen“ Ausstellung befanden sich im Obergeschoß ein Theater-, ein Ausruh- und zwei Werkräume.

Nachdem wir uns an den Kunstwerken „satt“ gesehen hatten, durften wir auch hinter die Kulissen der staatlichen Kunsthalle schauen. Obwohl eine Kindergruppe gerade eifrig am Werk war, durften wir die ausgiebigen Werkräume in den Katakomben des Hauses bestaunen. Im Anschluss zeigte uns die Pädagogin auch gleich noch weitere spezielle Kostüme, die auf andere Gemälde im Museum abgestimmt waren. So werden auch diese Bilder für, vor und von den Kindern lebendig.

Das „herbe“ Leben von „Ritter, Tod und Teufel“ und die Holzplastik vom Heiligen Georg brachten uns wieder in die Zeit von Rittern, Burgfräuleins und Könige zurück. Als „Nachspeise“ vertieften wir den Stich von Albrecht Dürer durch kreatives Schreiben und Verkleidungen.