Regionales Kirchliches Bildungszentrum für Aus-, Fort- und Weiterbildung

 
 

Geschichte

Entwicklung und Übersicht unserer Aufgabenbereiche

Das Oberlinhaus wurde 1946 gegründet. Begonnen wurde die Arbeit in den Wirren nach dem zweiten Weltkrieg, als viele Menschen entwurzelt waren. Kinder brauchten Kur- und Erholungsmaßnahmen, Frauen suchten beruflich einen Neuanfang. Elfriede Clement, Hedwig Köhler, Marianne Rupp und mit ihnen viele andere gründeten für Kinder ein Kur- und Erholungsheim.
Neben diese Arbeit trat bald die Ausbildung für Mitarbeiterinnen im Erziehungsdienst. 1955 wurde das erste Gebäude am jetzigen Standort in der Wildbader Strasse in Freudenstadt errichtet.
 
 

Schulen

Seit 1957 werden am Oberlinhaus Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger in der EVANGELISCHEN BERUFSFACHSCHULE FUR KINDERPFLEGE ausgebildet.

Erzieherinnen und Erzieher bilden wir seit 1975 an unserer EVANGELISCHEN FACHSCHULE FUR SOZIALPÄDAGOGIK aus. Unsere Praxisfelder sind die Kindergärten des Nordschwarzwalds. In den letzten Jahren haben wir uns aber auch besonders in der Freizeitbetreuung und in der schulbegleitenden Sozialarbeit engagiert.
2003 haben wir im Zusammenhang der Reform der Erzieherausbildung an diese Fachschule ein einjähriges Berufskolleg für Praktikanten angegliedert (1 BKSP) und werden künftig unseren Erzieherschülern die Fachhochschulreife anbieten.

Mitte der achtziger Jahre wurde der Ruf nach qualifizierterer Ausbildung der Mitarbeiter in der Altenpflege deutlich. In diesem Kontext entstand im Jahr 1988 unsere EVANGELISCHE FACHSCHSCHULE FÜR ALTENPFLEGE. Unsere Aufgabe sehen wir hier in der Vermittlung eines ganzheitlichen Pflege- und Betreuungsansatzes im Rahmen einer Sichtweise, die den alten Menschen in seinen körperlichen und seelischen Bedürfnissen erfasst.
Im Zusammenhang mit der bundesweiten Reform der Altenpflegeausbildung bieten wir qualifizierten Hauptschulabsolventen über die nun eingerichtete einjährige Berufsfachschule für Altenpflegehilfe einen eigenen Einstieg in die Altenpflegeausbildung.
 
 

Berufsausbildungen und Maßnahmen beruflicher Rehabilitation

Seit 1974 werden junge Frauen und Männer in einjährigen FÖRDERUNGSLEHRGÄNGEN auf die Arbeit oder den Beruf vorbereitet. Dies ist eine Maßnahme beruflicher Rehabilitation. Ziel ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihrer Gesamtentwicklung zu fördern, in ihrer Persönlichkeit zu stabilisieren und sie zur Aufnahme einer Ausbildung oder einer Arbeit zu motivieren. Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Lehrgänge werden im Internat betreut. Soweit möglich vermitteln wir diesen jungen Frauen und Männern auch einen Hauptschulabschluss.

Aufbauend darauf bieten wir dreijährige Ausbildungen zum HAUSWIRTSCHAFTS-TECHNISCHEN HELFER / zur HAUSWIRTSCHAFTS-TECHNISCHEN HELFERIN, zum TEIL- UND BEIKOCH/ zur TEIL- UND BEIKÖCHIN und zum VERKÄUFER / zur VERKÄUFERIN im EINZELHANDEL, sowie seit 2002 eine zweijährige Ausbildung zum VERKAUFSHELFER / zur VERKAUFSHELFERIN an. Auch dies sind Maßnahmen beruflicher Rehabilitation.

Mit der immer schwieriger werdenden Situation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf dem freien Ausbildungs- und Arbeitsmarkt beschäftigen wir uns in den berufsvorbereitenden Lehrgängen. Zu diesen gehören eine ganze Palette von Lehrgängen unterschiedlicher Dauer, beispielsweise BBE, GRU, AQJ, Jump, Sprachfördernde Lehrgänge, u.ä..

Wir begleiten junge Menschen sowohl bei der Aufarbeitung schulischer Defizite als auch bei ihrer beruflichen Orientierung. Ziel ist ggf. neben der Vermittlung eines Hauptschulabschlusses die Aufnahme einer Ausbildungs- oder Arbeitsstelle.

Für benachteiligte junge Erwachsene, die auf dem allgemeinen Ausbildungsmarkt nur wenig Chancen haben, bieten wir seit 1999 eine BERUFSAUSBILDUNG IN DER ÜBERBETRIEBLICHEN EINRICHTUNG (BaE) an.
Ausbildungsberufe sind hier u.a. kaufmännische Ausbildungen, Metallbau und Bäcker.

Außerdem bieten wir FORTBILDUNGEN für Mitarbeiter/innen im sozialpädagogischen, sozialpflegerischen und altenpflegerischen Bereich an.

Entsprechend unserem Auftrag, da zu sein, wo Menschen Hilfe brauchen, können wir uns aber auch vorstellen, weitere Aufgaben zu übernehmen.

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Ansprechpartnerin

 
 
 
Cornelia Schwizler
Fon (07441) 91 09 - 11
schwizler@oberlinhaus.fds-schule.de